Setzt euch gemütlich auf die Bettkante, legt eine Hand auf den Bauch und spürt, wie sie beim Einatmen steigt. Atmet vier Takte ein, sechs Takte aus, so langsam wie eine schlafende Katze. Zählt gemeinsam fünf ruhige Atemzüge, lächelt zwischendurch, und bemerkt, wie Kiefer, Schultern und Stirn weich werden. Diese winzige Investition senkt Puls und Gedankenlärm spürbar.
Dreht das Deckenlicht mindestens zwanzig Minuten vor dem Zubettgehen herunter, nutzt warmes, gedämpftes Licht und verabschiedet grelle Bildschirme konsequent. Ein leiser Ventilator, weißes Rauschen oder sanfte Naturklänge überdecken Störgeräusche. Das Ergebnis ist ein kuscheliger Kokon, der das Nervensystem von Alarm auf Entspannung umstellt und jedem signalisiert: Jetzt wird’s gemütlich, sicher, langsam, ruhig.
Lenkt Aufmerksamkeit sanft nach innen: Bemerkt fünf Dinge, die ihr sehen könnt, vier, die ihr spürt, drei, die ihr hört, zwei, die ihr riecht, und eins, das ihr schmeckt oder euch vorstellt. Dieses einfache Achtsamkeitsmuster holt überaktive Gedanken zurück ins Hier und Jetzt, beruhigt Grübeleien und macht Platz für Müdigkeit. Bleibt freundlich, spielerisch, ohne Leistungsdruck oder Bewertung.